Homepage
Rund um den Computer
Allgemeine Themen
Interessantes für Mieter
Telefon-ISDN-DSL-Handy
Foto,Musik,Film und TV
Gesundheits Info
Verlink mich
Partnerseiten
foreign Partners
Gästebuch
TV-Sprüche von|Prominenten
Multimedia-Video
Berlin Steglitz
Witziges
Spiel mit mir!




Time:


29.06.2017 :: Druckversion
Sie befinden sich hier: Homepage / 
Heizkostenverteiler – Konkurrenz mit neuen Plomben

Heizkostenverteiler – Konkurrenz mit neuen Plomben


Der Markt für Heizkostenabrechnungen ist heiß umkämpft. Immer mehr preiswerte Messdienstunternehmen versuchen, sich einen Teil des Kuchens zu sichern. Einer der Großen des Marktes schreckt bei der Sicherung seiner Marktanteile aber auch vor zweifelhaften Behauptungen nicht zurück.

Nach einem Wechsel des Anbieters erhalten alte Heizkostenverteiler oft neue Plomben und Röhrchen. Werden allerdings statt der Originalplomben nachgebaute, nicht zugelassene Plomben verwendet, verliert das gesamte Erfassungssystem seine Zulassung.

Brunata–Metrona, eine der Großen des Marktes, hat sich jetzt auf das Messdienstunternehmen "delta–t" im fränkischen Pegnitz eingeschossen, das "nachgebaute, um nicht zu sagen raubkopierte, nicht zugelassene Plomben" verwenden soll. Diese Beschuldigungen weist "delta–t"–Geschäftsführer Dieter Eckert weit von sich: "Unsere Plomben sehen völlig anders aus. Hier geht es in erster Linie darum, Kunden zu verunsichern und damit den Wettbewerb zu erschweren." "delta–t" beruft sich auf einen positiven Zulassungsbescheid der Physikalisch–Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. Die hat sich mittlerweile allerdings als nicht zuständig für diese Zulassungen erklärt und deshalb den zu Jahresbeginn erteilten Bescheid zurückgenommen. Dagegen hat "delta–t" Widerspruch eingelegt. Somit behalten die von dem Unternehmen gefertigten Plomben entgegen der Behauptung von Brunata–Metrona bis zu einer endgültigen Entscheidung ihre Zulassung.

Brunata–Metrona versucht inzwischen auch Vermieter zu verunsichern: Laut Heizkostenverordnung kann der Mieter nämlich pauschal 15 Prozent des Abrechnungsbetrages einbehalten, wenn nicht zugelassene Plomben verwendet werden. Und natürlich weiß das Unternehmen die Lösung: "Der beste Ausweg aus einem solchen Dilemma ist die Rückkehr zu demjenigen Wärmedienstunternehmen, von dem die Erfassungsgeräte ursprünglich stammen." Doch das kommt natürlich teurer.

Quelle: berliner-mieterverein