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28.06.2017 :: Druckversion
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Game–Branche

 

 

Deutsche Game–Branche
im Online–Fieber


Kooperation mit eco soll Know–how der Internetindustrie erschließen


Der deutsche Game–Verband und der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft wollen in Zukunft enger zusammenarbeiten. "Der Markt für Computerspiele hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend ins Internet verlagert", erklärt Stephan Reichart, Geschäftsführer des Game Bundesverbands der Entwickler von Computerspielen, im pressetext–Gespräch. Durch die Zusammenarbeit mit eco will Reichart das Know–how der Internetindustrie für den Game–Bereich erschließen. Der eco Verband wiederum profitiere von der politischen Lobby–Arbeit des Game–Verbands.

"Die Spieleindustrie bewegt sich nicht mehr in einem Nischenmarkt, sondern gehört mittlerweile zu den treibenden Kräften der IT-Branche", betont eco–Hauptgeschäftsführer Harald A. Summa. "Das Internet verbindet heute schon Millionen Spieler weltweit über alle Plattformen hinweg und ist längst zum Trägermedium der heutigen Spiele–Kultur geworden", sagt Summa, der den gegenseitigen Beitritt von eco und Game und die damit verbundene enge Zusammenarbeit als "logischen Schritt" und "klares Signal in Richtung Zukunft" verstanden wissen will.

Ziel der Kooperation ist es, das Ansehen von Computerspielen zu erhöhen und den Entwicklerstandort Deutschland zu stärken, heißt es in einer entsprechenden Aussendung. "Kurzfristig wollen wir eine gemeinsame Arbeitsebene aufbauen, die der Spieleindustrie eine ausführliche Präsentation ermöglicht", sagt Reichart gegenüber pressetext. Erster Ansatzpunkt ist der vom eco–Verband ins Leben gerufene Arbeitskreis Games. Langfristig sei jedoch auch eine engere Verknüpfung, etwa das Zusammenlegen von Geschäftsstellen denkbar.

In den vergangenen Jahren hat die deutsche Spieleindustrie eine rasante Aufwärtsentwicklung verzeichnet. Laut Reichart gibt es in Deutschland derzeit rund 200 – meist kleine – Entwicklerstudios. Mittlerweile ist auch die internationale Spielebranche auf die deutschen Entwickler aufmerksam geworden. So hat Branchenriese EA zwei deutsche Studios Übernommen. Im Europavergleich hat sich Deutschland hinter England und Frankreich mittlerweile auf den dritten Platz gespielt. Die Entwicklung von Spiele–Higlights wie Spell Force 2 werde den internationalen Fokus noch stärker auf Deutschland lenken, ist Reichart überzeugt.

Im laufenden Jahr wird sich die Arbeit des Game–Verbands deshalb darauf konzentrieren, deutsche Entwickler international zu präsentieren und somit etwa die Zusammenarbeit mit großen Publishern anzukurbeln. Unter dem Dach des europäischen Entwicklerverbands werden sich deutsche Hersteller etwa auf der diesjährigen Games–Convention präsentieren. Darüber hinaus will der Games–Verband die derzeitige Diskussion um die sogenannten "Killerspiele" auf eine europäische Ebene heben. In Zusammenarbeit mit dem eco Verband soll bei Anbietern wie Verbrauchern für mehr Klarheit, Transparenz und Sicherheit gesorgt werden.

Quelle: pressetext.deutschland